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15. November 2017: Vorstandssitzung


Wir diskutieren, ob der Beilinger Brunnen stillgelegt wird.

Wir treffen uns am Mittwoch, 15.11.2017 von 19.30 bis 21.30 Uhr im Gasthaus „Grüner Baum“ in Speicher. Vorschlag für die Reihenfolge der Themen:

a) Vollzugsdefizite im Naturschutz

b) SWR Thema Gülle

c) Engagement mit Kindern und Jugendlichen

d) PfC und Brunnenschließungen.

Bitte beachten: dies ist ein internes Treffen! BUND Mitglieder, die noch als Gast teilnehmen möchten, sprechen dies bitte im Vorfeld ab.


13. September 2017: öffentlicher Info-Treff


Vor dem Gespräch aufgenommen von links nach rechts: Marita Diederichs (SGD Süd), Manfred Weber (SGD Nord), Marga Gierend (PFC Arbeitsgruppe Region Trier) und Dr. Friederike Kremb-Wagner (Hydrogeologin)


Hans-Joachim Spang (PFC Arbeitsgruppe Region Trier) und Michael Karl (stellvertretender BUND Landesvorsitzender)

Die Veranstaltung in Sinspelt hatte das Thema

 

Chemiegift im Umfeld von Militärbasen im Eifelkreis

 

Gefragt wurde: Was können wir tun? Auch rechtliche Aspekte haben wir diskutiert werden unter dem Gesichtspunkt: Ist Deutschland souverän? Berichtet wurde von dem Gespräch am großen runden Tisch im Umweltministerium Mainz am 10.8.2017 zum Thema PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien) mit Dr. Erwin Manz, Dr. Alexandra Christ, Dr. Robert Hanel, Martin Kröll, Jürgen Stein, Manfred Weber (SGD Nord) und Marita Diederichs (SGD Süd). Unsere Einladung können Sie hier ansehen,ausdrucken und weitergeben.

17. September 2017: Exkursion in die Nähe von Mohrweiler

Besichtigt wurden artenreichen Magerwiesen auf dem Mohrweiler Plateau. Seit Herbst 2015 sind artenreiche, magere Wiesen und Weiden vor Eingriffen durch das Landesnaturschutzgesetz (§15) geschützt, die ihr typisches Arteninventar zerstören oder beeinträchtigen, wie z.B. Umbruch, Intensivierung, Düngung u.a. Aber wie werden solche artenreichen, mageren Wiesen und Weiden definiert? Woran erkennt man sie? Darüber wurde informiert. Schon lange vor dem Schutz durch das LNatschG waren bestimmte, in FFH-Gebieten liegende Wiesen durch die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt. Sie wurden auf der Grundlage der wissenschaftlichen Pflanzensoziologie als FFH-Lebensraumtypen "Magere Flachland-Mähwiesen" (6510) und "Berg-Mähwiesen" (6520) definiert, die anhand der für die jeweilige Wiesengesellschaft typischen Pflanzenarten erkennbar sind.

Im ganzen Eifelkreis Bitburg-Pürm gibt es nur noch drei Regionen, in denen es noch größere, zusammenhängende Komplexe solcher mageren Wiesen gibt, nämlich bei Fleringen-Wallersheim-Büdesheim (- hier in beweideter Ausprägung), bei Orenhofen und auf dem Mohrweiler Plateau bei Kyllburg. Im übrigen Kreisgebiet kann man solche Wiesen wie die Nadeln im Heuhaufen suchen, d.h. sie liegen sehr verstreut.

 

Bei dieser Exkursion wurden die Wiesen auf dem Mohrweiler Plateau wurde gesichtet, was nach der Mahd wieder gewachsen war und zum zweiten Mal blühte. Nicht nur die dort vorkommenden Kräuter und Gräser im allgemeinen wurden vorgestellt, sondern besonders auch die Arten, die die FFH-Lebensraumtypen definieren und anhand derer festgestellt werden kann, ob es sich um geschützte Wiesen handelt. Exkursionsleiterin war Beate Jacob.

Schieflage im Naturschutz?


Aktuelles Bild von Beate Jacob vom Naturschutzgebiet "Im Bühnchen" bei Peffingen

Über Vollzugsdefizite der Naturschutzgesetze haben wir am 20.7. in Schweich diskutieren – im Rahmen einer Regionalkonferenz (nur für aktive BUND Mitglieder offen). Im übrigen hat die BUND Kreisgruppe hat sich dafür eingesetzt, dass die notwendige Beschilderung zumindest in den Naturschutzgebieten „Schönecker Schweiz“ und „Tongruben bei Speicher“ wieder eingesetzt wird. Es gibt grüne Dreiecksschilder, Verbots-Zusatzschilder sowie Info-Tafeln, die auch mit Bildern Hinweise zu Zielen, Biotopen und Arten geben. Solche Info-Tafeln halten wir für besonders wichtig. Stadtbürgermeister Hirschberg von Speicher hat zugesagt, dass die Mitarbeiter des Bauhofes beim Aufstellen neuer Schilder behilflich sein werden. Ortsbürgermeister Antony von Schönecken möchte der SGD Nord einen Stundenlohn von 30 € für das Aufstellen in Rechnung stellen.

 

Bei offiziellen Begehungen haben wir für das Naturschutzgebiet Schönecker Schweiz viel zu wenige Hinweisschilder gefunden. für das Naturschutzgebiet Tongruben bei Speicher aktuell nicht ein einziges Hinweisschild. Rund um Schönecken ist deshalb damit zu rechnen, dass gewerbliche Bärlauch-Sammler auch im Naturschutzgebiet rücksichtslos plündern könnten. In Speicher ist vielen Menschen gänzlich unbekannt, dass es dort ein Naturschutzgebiet gibt, das große naturhistorische Bedeutung hat. Im Übrigen sind dort Hinweisschilder aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht notwendig. Gerne sind BUND-Mitglieder bereit, gemeinsam mit Bürgermeistern, Gremien-Mitgliedern und interessierten Menschen vor Ort, die wenigen wichtigen Standorte für Hinweistafeln festzulegen.

 

28. Juni Info-Treff mit Helfried Welsch (Vorstandsmitglied KNE)


Ein Blick in den Raum und auf einige wenige Teilnehmer der Veranstaltung

Öffentlich eingeladen hatte die BUND Kreisgruppe Bitburg-Prüm zu einem Info-Treff am 28.Juni von 19 bis 21 Uhr im Hotel Auberge Altringer (Jagdzimmer), Neuerburger Straße 4, Sinspelt, Thema:

 

Regionales Verbundsystem Westeifel - Neustrukturierung der Trinkwasserversorgung im Eifelkreis - mit den Schwerpunkten Versorgungssicherheit, Trinkwasserqualität und Dargebot, Energieeffizienz in der Trinkwasserversorgung.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Referenten Helfried Welsch (KNE-Vorstandsmitglied) für seinen Vortrag und seine offenen Antworten auf unsere Fragen. Bei den zahlreichen Teilnehmern bedanken wir uns für die rege Diskussion und viele Gespräche im Vorfeld zur Vorbereitung auf die öffentliche Veranstaltung.

 

Bericht über den Vortrag am 8.4.2017 zum Thema: Mittelalterliche Industriegebiete im Spanger Bach

Der Spanger Bach - Vortrag zur Geschichte der Eifeler Industrietäler

Dank vermehrter Bodenschätze war die historische Eifel wertvoller für den kleinindustriellen Bedarf des Mittelalters, als ihr heutiger Ruf ahnen lässt. 

Am 08. April 2017 luden der BUND Bitburg-Prüm zusammen mit Referent Günter Leers nach Gransdorf ins Gasthaus Holzwurm ein zu einem Vortrag, der die Vergangenheit der Eifel beleuchtet und darstellt hat, wie Eisen, Mühlen, Steinwäschen und Kalköfen diesen Eifelabschnitt beherrschten. Nur wenige Menschen, die heute das grüne Tal um den Spanger Bach durchwandern, würden diesem eine solche Vergangenheit zutrauen. Bei gutem Wetter fand anschließend eine Exkursion statt, um das „alte“ Industrietal unterhalb der A60 zu erkunden und aktiv zu erleben. Für die BUND-Mitglieder war besonders aufschlussreich den Stand der Renaturierung des Spanger Baches zu erleben, ein Millionen-Projekt, das im Rahmen der Aktion Blau-Plus zu 90% vom Land und 10% vom Kreis gefördert wird. Gleich mehrere kritische Fragen wurden gestellt:

 

Wurde der Schutz der historischen Stätten ausreichend berücksichtigt?

 

Ist das Preis/Leistungsverhältnis angemessen bei Planung und Durchführung?

 

Werden die Baumaßnahmen umweltschonend durchgeführt?

 

Mit welchen Altlasten durch den Militärflughafen ist zu rechnen?

 

Günter Leers aus Spangdahlem ist Autor mehrerer Bücher, die sich mit Historik und Eifeler Sagenwelt befassen.



Titelbild des aktuellen Buches von Referent Günter Leers


renaturierter Flussverlauf


Warum so viele nicht ortstypische weiße Steine?


Warum sind die beiden neuen weißen Fußgängerbrücken so viel häßlicher als die alte Holzbrücke zur Schapp? Warum sind die neuen Brücken so teuer?


Fernblick auf eine der beiden neuen Fußgängerbrücken


viel Erdbewegung bei der Schapp während der Baumaßnahme

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Die BUND-Kreisgruppe hat einen neuen Vorstand: Bei der Mitgliederversammlung am 2. März 2017 in Speicher wurde Dr. Agnes Tillmann-Steinbuss zur Vorsitzenden gewählt, Beate Jacob und Holm Flucke zu Stellvertretern. Beisitzer im Vorstand sind: Carmen Abad, Elisabeth Dichter-Hallwachs, Reinhard Hallwachs, Hubert Heck und Klaus Hoffmann.

Blumen- und Schmetterlingswiesen in der Eifel


Der BUND-Landesverband Rheinland-Pfalz hat in Kooperation mit einigen Kreis- und Ortsgruppen das Pojekt "Blumen- und Schmetterlingswiesen in der Eifel" ins Leben gerufen. Ziel ist die Förderung und der Schutz extensiv genutzter Mähwiesen. "Wiesenbotschafter" sind willkommen, die durch Fortbildungen und Exkursionen unterstützen werden sollen. Weitere Informationen auf www.blumenwiesen-rlp.de.

Projekt "Grüner Wall im Westen"


Ein Langohr

Wir unterstützen das Projekt "Grüner Wall im Westen". Mit Hilfe von Kameras wurde ein Tiermonitoring durchgeführt, und die Wildkatze in unserer Region mehrfach nachgewiesen. Das neuste Projekt ist der Audioguide am Westwallweg, der am 12. Juni 2017 vorgestellt wurde. gwiw.bund-rlp.de . Zu unserer Seite mit näheren Informationen zum Tiermonitoring hier.

Die Kreisgruppe Bitburg-Prüm des BUND

Sollten Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, oder auch an regelmäßigen Informationen über unsere Aktivitäten, so nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf, wir informieren Sie gerne.

 

Wir freuen uns auf Sie!





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