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Schieflage im Naturschutz?


Aktuelles Bild von Beate Jacob vom Naturschutzgebiet "Im Bühnchen" bei Peffingen

Über Vollzugsdefizite der Naturschutzgesetze werden wir am 20.7. in Schweich diskutieren – im Rahmen einer Regionalkonferenz (nur für aktive BUND Mitglieder offen). Im übrigen hat die BUND Kreisgruppe hat sich dafür eingesetzt, dass die notwendige Beschilderung zumindest in den Naturschutzgebieten „Schönecker Schweiz“ und „Tongruben bei Speicher“ wieder eingesetzt wird. Es gibt grüne Dreiecksschilder, Verbots-Zusatzschilder sowie Info-Tafeln, die auch mit Bildern Hinweise zu Zielen, Biotopen und Arten geben. Solche Info-Tafeln halten wir für besonders wichtig. Stadtbürgermeister Hirschberg von Speicher hat zugesagt, dass die Mitarbeiter des Bauhofes beim Aufstellen neuer Schilder behilflich sein werden. Ortsbürgermeister Antony von Schönecken möchte der SGD Nord einen Stundenlohn von 30 € für das Aufstellen in Rechnung stellen.

 

Bei offiziellen Begehungen haben wir für das Naturschutzgebiet Schönecker Schweiz viel zu wenige Hinweisschilder gefunden. für das Naturschutzgebiet Tongruben bei Speicher aktuell nicht ein einziges Hinweisschild. Rund um Schönecken ist deshalb damit zu rechnen, dass gewerbliche Bärlauch-Sammler auch im Naturschutzgebiet rücksichtslos plündern könnten. In Speicher ist vielen Menschen gänzlich unbekannt, dass es dort ein Naturschutzgebiet gibt, das große naturhistorische Bedeutung hat. Im Übrigen sind dort Hinweisschilder aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht notwendig. Gerne sind BUND-Mitglieder bereit, gemeinsam mit Bürgermeistern, Gremien-Mitgliedern und interessierten Menschen vor Ort, die wenigen wichtigen Standorte für Hinweistafeln festzulegen.

 

28. Juni Info-Treff mit Helfried Welsch (Vorstandsmitglied KNE)


Ein Blick in den Raum und auf einige wenige Teilnehmer der Veranstaltung

Öffentlich eingeladen hatte die BUND Kreisgruppe Bitburg-Prüm zu einem Info-Treff am 28.Juni von 19 bis 21 Uhr im Hotel Auberge Altringer (Jagdzimmer), Neuerburger Straße 4, Sinspelt, Thema:

 

Regionales Verbundsystem Westeifel - Neustrukturierung der Trinkwasserversorgung im Eifelkreis - mit den Schwerpunkten Versorgungssicherheit, Trinkwasserqualität und Dargebot, Energieeffizienz in der Trinkwasserversorgung.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Referenten Helfried Welsch (KNE-Vorstandsmitglied) für seinen Vortrag und seine offenen Antworten auf unsere Fragen. Bei den zahlreichen Teilnehmern bedanken wir uns für die rege Diskussion und viele Gespräche im Vorfeld zur Vorbereitung auf die öffentliche Veranstaltung.

 

Exkursionen des BUND in der Region Trier 2017

Auch in diesem Jahr haben wir zahlreiche Exkursionen geplant. Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme! Unseren vollständigen Exkursionskalender finden Sie hier.

Exkursion in die artenreichen Magerwiesen auf dem Mohrweiler Plateau bei Kyllburg

Seit Herbst 2015 sind artenreiche, magere Wiesen und Weiden vor Eingriffen, die ihr typisches Arteninventar zerstören oder beeinträchtigen wie z.B. Umbruch, Intensivierung, Düngung u.a. durch das Landesnaturschutzgesetz (§15), geschützt. Aber wie werden solche artenreichen, mageren Wiesen und Weiden definiert? Woran erkennt man sie?

Schon lange vor dem Schutz durch das LNatschG waren bestimmte, in FFH-Gebieten liegende Wiesen durch die europäische Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt. Sie wurden auf der Grundlage der wissenschaftlichen Pflanzensoziologie als FFH-Lebensraumtypen "Magere Flachland-Mähwiesen" (6510) und "Berg-Mähwiesen" (6520) definiert, die anhand der für die jeweilige Wiesengesellschaft typischen Pflanzenarten erkennbar sind.

Im ganzen Eifelkreis Bitburg-Pürm gibt es nur noch drei Regionen, in denen es noch größere, zusammenhängende Komplexe solcher mageren Wiesen gibt, nämlich bei Fleringen-Wallersheim-Büdesheim (- hier in beweideter Ausprägung), bei Orenhofen und auf dem Mohrweiler Plateau bei Kyllburg. Im übrigen Kreisgebiet kann man solche Wiesen wie die Nadeln im Heuhaufen suchen, d.h. sie liegen sehr verstreut.

Bei der BUND-Exkursion in 2017 im Eifelkreis BIT werden Wiesen auf dem Mohrweiler Plateau aufgesucht und zwar wenn der Aufwuchs nach der Mahd wieder nachgewachsen ist und in seiner zweiten Blüte steht (- Ende September / Anfang Oktober). Bei dieser Gelegenheit werden nicht nur die dort vorkommenden Kräuter und Gräser im allgemeinen vorgestellt, sondern besonders auch diejenigen Arten, die die o.g. FFH-Lebensraumtypen definieren und anhand derer man also feststellen kann, ob es sich um geschützte Wiesen handelt.

Da der genaue Termin nur kurzfristig festgelegt werden kann, sollten Interessenten ab Mitte September ihr Interesse an der Exkursion mitteilen. Sie werden dann benachrichtigt, wann genau die Exkursion stattfinden kann. Die Exkursion wird von Beate Jacob geführt.

Bericht über den Vortrag am 8.4.2017 zum Thema: Mittelalterliche Industriegebiete im Spanger Bach


Warum so viele nicht ortstypische weiße Steine? Warum sind die beiden neuen weißen Fußgängerbrücken so viel häßlicher als die alte Holzbrücke zur Schapp? Warum sind die neuen Brücken so teuer?






Der Spanger Bach - Vortrag zur Geschichte der Eifeler Industrietäler

Dank vermehrter Bodenschätze war die historische Eifel wertvoller für den kleinindustriellen Bedarf des Mittelalters, als ihr heutiger Ruf ahnen lässt. 

Am 08. April 2017 luden der BUND Bitburg-Prüm zusammen mit Referent Günter Leers nach Gransdorf ins Gasthaus Holzwurm ein zu einem Vortrag, der die Vergangenheit der Eifel beleuchtet und darstellt hat, wie Eisen, Mühlen, Steinwäschen und Kalköfen diesen Eifelabschnitt beherrschten. Nur wenige Menschen, die heute das grüne Tal um den Spanger Bach durchwandern, würden diesem eine solche Vergangenheit zutrauen. Bei gutem Wetter fand anschließend eine Exkursion statt, um das „alte“ Industrietal unterhalb der A60 zu erkunden und aktiv zu erleben. Für die BUND-Mitglieder war besonders aufschlussreich den Stand der Renaturierung des Spanger Baches zu erleben, ein Millionen-Projekt, das im Rahmen der Aktion Blau-Plus zu 90% vom Land und 10% vom Kreis gefördert wird. Gleich mehrere kritische Fragen wurden gestellt:

 

Wurde der Schutz der historischen Stätten ausreichend berücksichtigt?

 

Ist das Preis/Leistungsverhältnis angemessen bei Planung und Durchführung?

 

Werden die Baumaßnahmen umweltschonend durchgeführt?

 

Mit welchen Altlasten durch den Militärflughafen ist zu rechnen?

 

Günter Leers aus Spangdahlem ist Autor mehrerer Bücher, die sich mit Historik und Eifeler Sagenwelt befassen.

Verseuchung des Wassers durch PFT - Perfluorierte Tenside - in der Eifel!

Die BUND-Kreisgruppe Bitburg Prüm arbeitet seit geraumer Zeit zur Thematik Perfluorierte Tenside - Gefährdung des Grund- und Oberflächenwassers in der Eifel. Bereits Anfang des Jahres gab es erste Meldungen über belastete Gewässer und Fischverzehrverbote ("Binsfelder Märchen"). Mittlerweile zeigt sich, dass die Problematik wesentlich umfangreicher und dringender ist, als angenommen.

Es wurde daher ein Arbeitskreis vom stellvertretenden Vorsitzenden der KG, Günter Schneider (Binsfeld), gegründet.

Der BUND fordert ein Verbot von PFT überall dort, wo eine Kontamination der Umwelt möglich ist, sowie die Sanierung der betroffenen Gebiete.

Stellungnahme zur geplanten Trasse der KNE

Die Stellungnahme der BUND-Kreisgruppe Bitburg-Prüm zur geplanten Trasse der Kommunalen Netze Westeifel (KNE) hier lesen! (PDF)

Mitgliederversammlung wählt neuen Vorstand

Die BUND-Kreisgruppe hat einen neuen Vorstand: Bei der Mitgliederversammlung am 2. März in Speicher wurde Dr. Agnes Tillmann-Steinbuss zur Vorsitzenden gewählt, Beate Jacob und Holm Flucke zu Stellvertretern. Beisitzer im Vorstand sind: Carmen Abad, Elisabeth Dichter-Hallwachs, Reinhard Hallwachs, Hubert Heck und Klaus Hoffmann.

Projekt "Grüner Wall im Westen"


Wir unterstützen das Projekt "Grüner Wall im Westen" durch unsere Mitarbeit. 

Aktuell haben wir drei Kameras installiert, um ein Tiermonitoring durchzuführen.

Dabei ist es uns gelungen, die Wildkatze in unserer Region mehrfach nachzuweisen.

Bei Interesse bitte melden, oder schauen Sie sich die Projekt-Seite im Internet an:

gwiw.bund-rlp.de

Zu unserer Seite mit näheren Informationen gelangen Sie hier.

Die Kreisgruppe Bitburg-Prüm des BUND

Sollten Sie Interesse an einer Mitarbeit haben, oder auch an regelmäßigen Informationen über unsere Aktivitäten, so nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf, wir informieren Sie gerne.

 

Wir freuen uns auf Sie!





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