BUND Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland


Start des Projektes „Tiermonitoring an Bunkerruinen“ im Rahmen des landesweiten Projektes „Grüner Wall im Westen“

Aktive der BUND Kreisgruppe Bitburg-Prüm haben Fotofallen an einer Bunkerruine aufgestellt.




Fotofallen reagieren auf Wärmestrahlung, d. h. wenn ein warmblütiges Tier in die Nähe der Kameras kommt, lösen sie aus und machen ein oder mehrere Fotos oder sogar Videos. Diese Methode wird eingesetzt, um Säugetiere wie die Wildkatze nachzuweisen.

... das Projekt GWiW

Weitere Informationen zum Projekt „Grüner Wall im Westen“ unter www.gruenerwallimwesten.de!

 

Interessierte können sich gerne mit dem Projektbüro in Trier in Verbindung setzen:

Simone Schneider, BUND Landesverband Rheinland-Pfalz e. V., Pfützenstr. 1, 54290 Trier

Tel.: 0651-48455, simone.schneider@bund-rlp.de

 

Wildkatze nachgewiesen

Durch genetische Untersuchungen konnte die Wildkatze im Kreisgebiet nachgewiesen werden. Dies geschah mit Hilfe der Lockstockmethode. Dabei werden die an den Stöcken anhaftenden Haare genetisch bestimmt.

Auch das, durch die installierten Kamerafallen, gewonnen Bildmaterial, zeigt einige Aufnahmen mit der seltenen Spezie, mit dem latainischen Namen: Felis silvestris silvestris.

Die Informationen flossen in das übergeordnete Projekt "Grüner Wall im Westen" ein. Dieses Projekt hat als langfristiges Ziel, den Erhalt und Ausbau eines großen, zusammenhängenden Biotopverbundes entlang der westlichen Grenze Deutschlands zwischen Belgien, Luxemburg und Frankreich. Dort, wo einst der Westwall als Verteidigungslinie installiert war, und die Ruinen, Verteidigungsanlagen inkl. Höckerlinien heute vielfach selten gewordenen und überwiegend ungestörten Lebensraum bieten.


Quelle: http://bitburg-pruem.bund-rlp.de/themen_projekte/gruener_wall_im_westen/